Chez Max
October 30, 2006 on 12:42 pm | In books |
Im Jahr 2064 hat sich die Welt etwas verändert. Die Europäische Union ist mit China eine enge Partnerschaft eingegangen. Die USA vegetieren nur noch als von den Europäer subventionierter unwichtiger Staat vor sich hin. Europa und China haben sich vom Rest der Welt durch einen riesigen Zaun getrennt. Alles was sich hinter dem Zaun befindet ist negativ behaftet und wird in der Öffentlichkeit nicht diskutiert. Der Geheimdienstmitarbeiter Max Schwarzwald beobachtet seine Umwelt und versucht für seine Behörde mit dem sinnigen Namen Ashcroft, Verbrechen vor seiner Entstehung zu verhindern.
Jakob Arjouni kannte ich vorher nur als Krimiautor mit seinen türkischen Kayanka Privatdetektiv. Vor 15 Jahren hab ich diese Krimis verschlungen. Nun probiert sich Arjouni an einen SF Roman. Ernst meint er es dabei aber nicht. Chez Max zeigt eher auf eine humoristische Art und Weise, wie die Zukunft aussehen könnte, wenn die politische Welt in der Post 9/11 Ära so weitermacht wie bisher geschehen.
Chez Max macht Spaß zu lesen und erinnert ein wenig an die Beschreibung von “Weltmacht USA. Ein Nachruf” als Roman verfasst.
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