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Twitter Wahlbeobachter Newsticker

January 27, 2008 on 5:39 pm | In politics, web | No Comments

Ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich die letzten 8 Monate seitdem ich Twitter kenne, nie verstanden habe was eigentlich der Sinn von Twitter sein könnte. Ein Haufen von Menschen schreiben einfach total belanglosen Kram, das sie gerade Kaffee trinken oder sich auf den Weg zum Bus machen usw. Was bringen solche Informationen? Auf dem letzten Barcamp in Berlin hab ich eine Geschichte gehört, in der jeder Mitarbeiter einer Firma dazu verdonnert wurde mindestens 1mal am Tag in Twitter zu posten was er gerade tut. Dieses Vorgehen führte dann zu interessanten Zusammenkünften. Plötzlich haben sich Leute in der Firma getroffen, die eigentlich nie was miteinander zu tun hatten und dann aber gemerkt haben das sie ähnliche Probleme haben. Gut dachte ich mir, dann hat das für mich als Mensch der nicht in so einer Firma arbeitet keinen Sinn. Bis ich heute mitbekommen habe, das es einen Feed vom Wahlbeobachterteam des CCC für die Hessen Wahl gibt.


Das ist alle so kompliziert hier!!!

Damit war ich am heutigen Wahltag total aktuell von den gravierenden Problemen der Wahlcomputer unterrichtet und saß eigentlich nur noch Kopfschüttelnd da.

Damit war das nun, mein erstes halbwegs sinnvolles Twitter Erlebnis.

Hashtable vs. List

January 25, 2008 on 6:47 pm | In english, hacking, python | No Comments

Like every student of computer science, I had a course with the title „algorithm and data structures“. That is one of the classic subjects in informatics. You are learn things like linked list, tree’s and so on. Also different algorithm for searching. Sequential search, binary search and top-down 2-3-4 trees. It is a nice and important subject. Today we have frameworks like Java,.NET,Python and they all have build in data structures like lists and hashtables. With these technics it is quite easy to use a list. Here is a small and nice example in Python:

list = []
for i in range(10000):
   rand = random.randint(0,50000)
   if not rand in list:
      list.append(rand)

Now we have a list with up to 10000 random and unique entries. Very easy to program, but you also see the performance problem. In line 4 is a check for the uniqueness of the possible new entry. To check for existence of an element in a list, the framework runs through all elements of the list. That is a sequential search, the slowest searching algorithm in this universe. This small example needs 365360 microseconds on my machine.

Now lets try a different version with a dictionary.

dict = {}
for i in range(10000):
   rand = random.randint(0,50000)
   if not dict.has_key(rand):
      dict[rand] = 0

This example needs only 34908 microseconds. That is 10 times faster than the version with the list. It looks very stupid to program a line like “dict[rand] = 0�, but this solution now uses a different search algorithm. If you increment the loop up to 20000 entries the different is 83times. But in the near of 30000 it comes to a point where the insort algorithm of the dict structure needs so long that the speed benefit is over.

I wrote another small program to visualize the effect.
See the code

Hash Against List

I found this problem in a small textminig project. Using dictionarys to search for existence of a word in an document was extremely faster than a list. So sometimes you should think about, when to use a list and when use a dictionary like an list.

Das Kainsmal

January 14, 2008 on 2:29 pm | In books | No Comments

Abgedreht ist sicherlich das richtige Wort für Chuck Palahniuk neustes Werk. Der im Stil einer Oral History geschriebene Roman handelt von Buster „Rant“ Casey. Genau der Typ Mann vor dem Mütter ihre Töchter warnen und sie dann aber trotzdem solchen Kerlen in die Arme laufen. Schon als Kind versucht Rant in seinem Leben von einem Extrem ins Nächste zu springen. Als Kind steckt er seine Arme in jedes Erdloch und hofft von Spinnen, Schlangen, Skorpionen oder anderen wilden Tieren gebissen zu werden. Er liebt es den Tod so dicht wie möglich ins Auge zu sehen. Er braucht den Kick. Doch statt zu sterben, erkrankt Rant mehrmals an Tollwut. Nicht nur das er daran erkrankt, er sorgt auch für eine neue Verbreitung der Tollwut. Was sich nach einer gewissen Zeit zu einer Epidemie ausbreitet. Nach der Jugendzeit auf dem Lande, zieht es Rant in die Stadt. Dort schließt er sich schnell eine Gang von Party-Crashern an. Deren Kick ist das Verursachen von Autounfällen. In diesem Teil führt die Geschichte in eine etwas verwirrende Zukunft. Hier sollte ich nicht weiter von der Geschichte schreiben, sonst nehme ich jedem den Spaß. Es gibt natürlich wie immer bei Palahnuik, eine verblüffende Wendungen. :-)

Wie immer schafft Palahniuk durch eine extrem bildhafte Schilderung von ganz alltäglichen Banalitäten, den Lesern eine andere Sicht seiner Umwelt zu zeigen. Kritik an unserer Medienindustrie darf bei ihm natürlich wie immer nicht fehlen. Einfach lesenswert.

Laut Palahnuiks Webseite wird es von Rant noch zwei Folgeromane geben. Ach und Apropos Webseite. Auf den der gleichen Webseite sind die ersten Bilder von Choke ( auf deutsch „Der Simulant“ ) zu sehen und auch Survivor ( auf deutsch „Flug 2039“ ) soll verfilmt werden.

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