Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Hug a developer today

September 10, 2008 on 1:56 pm | In english, hacking, life, technic, web | No Comments

I need a hug.. :-)

Q10

April 13, 2008 on 11:23 am | In life, open source, web, windows | No Comments

Q10
Für jeden der konzentriert Texte schreiben muss sind die aktuellen Software Pakete eher ein greul. Bei MS Office gab es früher den wirklich nervigen Karl Klammer. Der ist nun zum Glück bei Hartz IV gelandet und wird hoffentlich nie wieder zum Einsatz kommen. Aber auch das Verschwinden von Karl Klammer hat nicht dazu beigetragen das in der heutigen Zeit keine ablenkenden Grafiken auf dem Bildschirm aufpoppen oder blinken. Windows hat die manchmal extrem nervige Iconleiste rechts unten, bei OS X springt irgendwas in der Programmleiste hoch und auch bei GNOME blinkt es ab und zu mal hier und da. Per Skype oder andere Messengern meldet sich auch mal öfters jemand. Thunderbird lässt ein Fenster hochpoppen wenn eine Mail eingeht (Lässt sich zum Glück alles deaktivieren).

Warum also nicht mal einfach einen Editor der nichts kann außer der Eingabe von Text. Nun wird jeder sagen der System Editor von jedem Betriebssystem unterstützt das. Aber selbst bei dem sieht man dann immer noch die Taskleiste oder ähnliches. Q10 unter Windows ist nun für geplagte Schreiber die richtige Lösung. Der Editor kann wirklich nichts, also wirklich nichts. Es gibt keine verschiedenen Schriftarten, einfach nur grüner Text auf schwarzen Hintergrund ( die Farben können natürlich verändert werden, ich hab mich aber gleich mit der Standardeinstellung aus nostalgischen Gründen anfreunden können). Der gesamte Bildschirm wird genutzt ( Also Taskleiste usw. verschwindet ). Q10 ist frei erhältlich und nicht wie sonst bei OS X üblich erst durch eine Überweisung voll nutzbar (siehe Writerroom).

Gerade wenn man GTD oder Methoden wie “Geniale Momente” ausnutzt hilft ein solcher Editor ungemein. Ich kann nur jedem raten das mal zu probieren. Ich selbst hab in den letzten 3 Wochen gemerkt das einfach mal den Email Client ausmachen, Skype aus usw., dann Q10 an und schon merkt man das alles was Texte betrifft einem sehr viel schneller und konzentrierter von der Hand geht. Danach bearbeite ich noch den Text mit Open Office und schon geht es zur Veröffentlichung. So wie dieser Text.

Für Linux hab ich leider noch kein ähnlichen Editor gefunden. Aber vielleicht funktioniert Q10 auch mit WINE. Aus Zeitmangel konnte ich das leider noch nicht probieren. Wer Tipps hat, am besten einfach einen Kommentar hinterlassen.

Der Name “Q10″ stammt übrigens aus der Van′t Hoffsche Regel. Man lernt wirklich nie aus. :-)

Zitat von der Q10 Webseite:
Q10 will clean your kitchen, walk your dog and make excellent coffee. Well, not really. But it’s really good as a full-screen text editor.

Links zu Q10 und ähnliche Editoren:

Geniale Momente

April 5, 2008 on 3:38 pm | In books, life | No Comments

Book

Mark Levy hat zum Thema Ideenmanagement ein kleines feines Werk ausgetüftelt. Das ganze besteht aus 6. kleinen Geheimnissen die jedem helfen seine Ideen zu verwalten und zu optimieren. Levy benutzt dazu das Schreiben. Dabei geht es nicht darum für andere Personen zu schreiben. Ganz im Gegenteil, man schreibt nur für sich. Daher geht es auch nicht darum irgendwie ordentlich und klar zu schreiben. Eher auf eine Art und Weise das der Schreiber es selbst immer wieder versteht was er damals in seinem Kopf kreiert hat. Das Thema der Idee/Text kann dabei alles sein. (Webprojekte, Wochenendplannungen, Situationen auf der Arbeit oder Blogeinträge.) Seit ca. 2 Wochen nutze ich diese Methoden für meine eigenen Ideen.

Genau genommen benutzte ich bisher zwei der Methoden. Die Methode des Papiergespräches ist recht tricky. Bei dieser Methode wird ein Gespräch mit mehreren Personen entwickelt. Das können persönlich bekannte Personen sein, Personen aus dem Medien, Personen aus der Geschichte oder auch man selbst in der Zukunft oder Vergangenheit. Aber warum auch nicht mal ein Gespräch zwischen Spock, E.T und Werner von Braun führen. Jede Person oder auch Tiere können verwendet werden. Warum sollte man auch nicht einfach mal ein Gespräch zwischen einen Hund und einer Biene zum Thema Erderwärmung niederschreiben. Vielleicht kommt durch die verschiedenen Blickwinkel der einzelnen Personen was interessantes raus.

Eine andere Methode ist das Zeit nehmen. Zum Beispiel legt man sich neben seiner Textverarbeitung eine Stopuhr (Software geht natürlich auch) und sagt sich für dieses Topic des Themas nehme ich mir 15 Minuten. Sind die Minuten verstrichen wird der Gedankengang gestoppt und ein weiter verfolgt. Zu meiner eigenen verwunderung hab ich diese kleine Hilfe auch zum programmieren verwendet. Kommt man bei einem Thema mal gerade nicht weiter einfach erstmal mit einer kleinen Notiz ( zum Beispiel in einer ToDo Liste ) aufschreiben und dann diesen Schwerpunkt rechts liegen lassen. Oft genug passiert es das man sich mal mit einen Kollegen in der Mittagspause darüber unterhalt und dieser einem unbewusst eine kleine Idee im Kopf aufflammen lässt und dann gehts wieder einen Schritt weiter.

Als Vertreter hat Mark Levy hat ca. eine 1/4 Millionen Bücher verkauft. Allein dafür hat er dreimal den presitgeträchtigen Preis “Vertreter des Jahres” erhalten. Dazu hat Levy mehrere Artikel für die “New York Times” und andere Zeitungen geschrieben. Zusammen mit David Poge hat Levy “Magic for Dummies” geschrieben. Die Zauberrei scheint Levys größte Leidenschaft zu sein. Macht ihn eigentlich nur noch sympathischer.

« Previous Page

Powered by WordPress with Pool theme design by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds. Valid XHTML and CSS. ^Top^