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Vorfreude

August 17, 2006 on 9:38 am | In linux, technic | No Comments

Seit einiger Zeit kursieren so einige Videos zum nächsten Ubuntu Release im Netz rum. Dieses ist gerade mein totaler Favorit.

Gefunden auf Ubuntu Videos.

Sind wir nicht alle etwas Ubuntu…

June 6, 2006 on 7:38 pm | In linux, technic | Comments Off

Zum 1.Juni hat Ubunutulinux seine neue Version 6.06 LTS frei gegeben. LTS steht hierbei für Long Time Support. Was in diesem Fall bedeutet das es für diese Version erstmals von Ubuntulinux 3 Jahre lang für die Desktopversion und sogar 5 Jahre für die Serverversion Support geben wird.

Die Installation war für einen ruhigen Pfingsmontag wirklich das angenehmste was ich seit langem erlebt habe. Installiert wird jetzt über eine GNOME Anwendung die quasi aus der Live CD gestartet wird. Dadurch werden einen schon mal die wichtigsten Parameter abgenommen. Eigentlich musste nur die Sprache ausgewählt werden, das Keyboard, die Zielpartion ( die durch meine ehemalige Installation schon bestand ) und der Netzwerkname der Installation. Danach würde innerhalb von ca. 20 Minuten alles installiert. Sowohl die Kernprogramme von der CD also auch die nachträglich für die deutsche Version angepassten Programme und Dokumentationen. Danach präsentiert sich der GNOME Desktop sofort in der gewünschten Auflösung die zum Monitor passt.

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Zu meinen großen Erstaunen wurde auch gleich die Grafikkarte mit 3D Support konfiguriert. Das war sonst nie so. Man müsste jeweils noch mit Hand in der Konfigdatei rumfummeln. Was auch schon mal oft zu einem schwarzen Bildschirm geführt hat. Dadurch funktionieren die hübschen 3D Bildschirmschoner sofort.
Nach der Hauptinstallation hab ich dann erstmal meine Lieblingsprogramme installiert. Thunderbird ist nicht standardmäßig installiert. Allerdings durch die schon seit mehreren Version existierende Anwendung “Synaptic Packetverwaltung” ist es ein absolutes Kinderspiel Thundbird nachträglich zu installieren. Der Vorgang dauert ca. 2 Minuten. Wenn man es genau nimmt sehr viel einfacher als bei OS X oder Windows. Danach hab ich noch einige kleine anderen Anwendungen installiert. Skype ist leider nicht Teil der Ubuntudistro. Was aber auch kein Problem darstellt. Über die Skype Homepage die Linux Version als Debian Packet runterladen. Vor dem Installieren des Packets noch die QT3 Libs installieren und schon läuft auch Skype. Sogar der Menüeintrag wird dafür durchgeführt.

Danach hab ich noch Mono installiert. Dann wurde es etwas haarig. Um das als Beta gekennzeichnete MonoDevelop zu installieren müsste ich in der /etc/apt/sources.list die Zeile für die Multivers Version freischalten. Danach konnte ich dann in der Packetverwaltung MonoDevelop und interessante dazugehörige Packet auswählen und ohne ein Zucken installieren. Zu meiner Verwunderung erschien MonoDevelop dann nicht sofort in meinem Startmenü. Nach einen Aus- und Einloggen kam dann aber auch dieser Menüeintrag zum Vorschein.

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USB lief sofort. Meine kleine transportable Festplatte wurde damit sofort teil des Systems. Nun noch mein altes Homeverzeichnis auf die nagel-neue Installation kopiert und schon konnte ich mit MonoDevelop ein älteres Testprojekt kompilieren und starten.

Danach hab ich mal aus Spaß meinen Drucker getestet. Ein über USB angeschlossener HP DeskJet 840C. Durch die sehr angenehme Druckerinstallation wurde der Drucker sofort gefunden und auch anschließend installiert. OpenOffice Textverarbeitung geöffnet und schon ging der Druck raus. Ich kann mich noch erinnern das bei einer älteren Red Hat Version alleine dieser Vorgang mich einiges an Nerven und Tagen gekostet.

Danach hab ich mich dann ein wenig durch das neue GNOME gewühlt. Herrlich kann ich nur sagen. Was den Desktop betrifft muss sich Linux mit GNOME zusammen einer Gegenüberstellung von OS X und Windows XP in keiner Weise mehr scheuen.

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Die Startgeschwindigkeit von GNOME Programmen hat sich merkbar stark verbessert. GIMP startet jetzt in ca. 5 Sekunden.

Wie schon in der letzten Version gibt es nun in der Trayleiste wieder ein kleines Updateprogramm das einen durch ein Aufblinken darauf hinweist das für einige installierte Programm Updates vorhanden sind. Nach betätigen des Button werden nach der Eingabe des Root Passwords sofort alle Packete installiert. Das ging schon bei der vorherigen Version immer sehr professionell.

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Was mich noch sehr positiv überrascht hat ist das auch alle NTFS Laufwerke automatisch eingebunden werden. Das müsste sonst vorher durch Änderungen an der /etc/fstab erledigt werden.

Ein kleines Manko hab ich aber nun nach den ersten 2 Tagen feststellen können. USB Laufwerke werden als Root gemountet was bedeutet das der aktuelle User sie nicht aushängen kann. Dieses Problem hab ich nun mit der Shell lösen können. Vielleicht gibt es dafür eine globale Einstellung.

Aber abschließend muss ich sagen das dies einer der angenehmsten und stressfreiesten Pfingstmontage meines Informatikerlebens war.

Also immer schon Ubuntu sein..

Desmond Tutu:

“Ein Mensch mit Ubuntu ist für Andere offen und zugänglich. Er bestätigt Andere und fühlt sich nicht bedroht, wenn jemand gut und fähig ist, denn er oder sie hat ein stabiles Selbstwertgefühl, das in der Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen verankert ist. — Erzbischof Desmond Tutu in “No Future Without Forgiveness” (”Keine Zukunft ohne Vergebung”)

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