Bericht von der Freedom Not Fear Demo 11.10.2008
October 12, 2008 on 1:25 pm | In berlin, politics | 1 Comment
Beim Start der Demo von AK Vorratsdatenspeicherung war der Platz um den Neptun Brunnen (nahe Alexanderplatz) komplett gefüllt.

Schon hier wurde klar, das wird wieder ein sehr kreativer Protestplakate-Wettbewerb auf der Demo. Allerdings nicht gegeneinander sondern miteinander.

Hätte man mir als alter West-Berliner vor 20 Jahren erzählt, daß im Jahre 2008 eine Demo für Freiheit in Deutschland gerade an den Abrissruinen der Volkskammer langführt, ich hätte ihn für total bescheuert erklärt. Wie konnte es eigentlich so weit kommen?


Die Polizei hat auch wieder überwacht. Als ein Reporter einen Polizisten gefragt hat warum das gemacht wird war die Antwort, daß das zur Bekämpfung von Straftaten nötig wäre. Komisch nur, daß die Polizei denkt, daß nur fast am Ende der Strecke Straftaten begangen werden.

Schöne Aktion am Sowjetischen Ehrendenkmal. Aber diese wurden leider recht schnell von der Polizei vertrieben.

Abschlußveranstaltung war diesmal am Brandenburger Tor. Leider ist nicht genau zu ermitteln wie viele Teilnehmer die Demo nun hatte. Die Polizei spricht von 15.000, der Veranstalter von 100.000. Die Wahrheit wird sicherlich dazwischen liegen. Nach meinem Gefühl waren es dieses Jahr definitv mehr als letztes Jahr.
Auch wurde von internationalen Demos gesprochen. Leider finde ich dazu keine Bilder oder Berichte. Wird vielleicht noch kommen, ich werde berichten.
Freedom not Fear - Demo 11.10.2008
October 10, 2008 on 11:59 am | In berlin, politics | No Comments
Auch ich muss trotz meiner kleinen Vorratsdatenspeicherecke oben rechts, noch mal explizit zur Demo morgen aufrufen. Um 14 Uhr gehts es am Alexander Platz los.
Hier noch ein paar Bilder von der letzten Demo.
Twitter Wahlbeobachter Newsticker
January 27, 2008 on 5:39 pm | In politics, web | No CommentsIch muss zu meiner Schande gestehen, das ich die letzten 8 Monate seitdem ich Twitter kenne, nie verstanden habe was eigentlich der Sinn von Twitter sein könnte. Ein Haufen von Menschen schreiben einfach total belanglosen Kram, das sie gerade Kaffee trinken oder sich auf den Weg zum Bus machen usw. Was bringen solche Informationen? Auf dem letzten Barcamp in Berlin hab ich eine Geschichte gehört, in der jeder Mitarbeiter einer Firma dazu verdonnert wurde mindestens 1mal am Tag in Twitter zu posten was er gerade tut. Dieses Vorgehen führte dann zu interessanten Zusammenkünften. Plötzlich haben sich Leute in der Firma getroffen, die eigentlich nie was miteinander zu tun hatten und dann aber gemerkt haben das sie ähnliche Probleme haben. Gut dachte ich mir, dann hat das für mich als Mensch der nicht in so einer Firma arbeitet keinen Sinn. Bis ich heute mitbekommen habe, das es einen Feed vom Wahlbeobachterteam des CCC für die Hessen Wahl gibt.

Damit war ich am heutigen Wahltag total aktuell von den gravierenden Problemen der Wahlcomputer unterrichtet und saß eigentlich nur noch Kopfschüttelnd da.
Damit war das nun, mein erstes halbwegs sinnvolles Twitter Erlebnis.





